Umwelt und Soziales

Nachhaltigkeit von A bis Z

Als Biopionier verstehen wir ökologische Themen nicht als Teil der Marketingstrategie, sondern als Herzenssache. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind deshalb fest verankert in unserer Unternehmensphilosophie. Im kompletten Wertschöpfungsprozess legen wir viel Wert auf nachhaltiges Wirtschaften.

Förderung biodynamischer Projekte von Beginn an

Naturata steht von Anfang an für biodynamische Lebensmittel. Deshalb setzen wir schon immer auf die konsequente Förderung von Demeter-Projekten und leisteten dabei in den Anfangsjahren auf dem noch jungen Bio-Markt echte Pionierarbeit. Denn wir sind überzeugt, dass die biodynamische Landbewirtschaftung die nachhaltigste ist. Nicht nur setzen Demeter Bauern keine chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel ein, sondern sie verwenden zusätzlich spezielle Präparate, die die Bodenqualität deutlich verbessern. Ziel ist stets, dem Boden mehr zurückzugeben, als ihm entzogen wird. Die Folge ist ein aktives Bodenleben, gesteigerte Fruchtbarkeit und Wurzelwachstum. Durch die Förderung der biodynamischen Landwirtschaft tragen wir so zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Unabhängige Forschungsarbeiten haben zudem gezeigt, dass die Humusschicht dabei kontinuierlich wächst. Dies ist besonders angesichts des Klimawandels von großer Bedeutung, da Humus große Mengen CO₂ bindet. 

FAIRTRADE

Viele unserer Produkte werden unter Berücksichtigung fairer Handelsbeziehungen hergestellt – deutlich erkennbar durch das FAIRTRADE-Siegel auf der Verpackung. Somit kann sich der Endverbraucher absolut sicher sein, dass die Kriterien für fairen Handel erfüllt sind. Oft gehen wir aber sogar über diese hinaus. Mehr zu Fairtrade erfahren Sie hier.

Neben unseren zahlreichen Projekten, engagieren wir uns natürlich noch weit darüber hinaus für Mensch, Natur und Umwelt:

Unterstützung gemeinnütziger Organisationen

Unseren Status als Vorreiter im Bio-Markt nutzen wir, um einen nachhaltigen Ertrag zu erwirtschaften, den wir zur Förderung sozialer, umweltorientierter Themen einsetzen.

Mit Überproduktionsmengen oder Ware, die nahe am Mindesthaltbarkeitsdatum liegt, unterstützen wir regelmäßig gemeinnützige Vereine und Organisationen wie zum Beispiel Kindergärten, Tombolas oder auch foodsharing. Innerhalb eines Jahres spenden wir dabei Produkte mit einem fünfstelligen Warenwert. Auch unser Weihnachtsbudget haben wir die letzten Jahre mehrfach gespendet, unter anderem an den Arbeitskreis Asyl Benningen, mit dem wir auch gemeinsame Koch-Abende veranstaltet haben.

EMAS-Zertifizierung

Die wichtigste Maßnahme zur Verankerung des Umweltschutzes ist sicherlich das Umweltmanagement nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Naturata ist seit 2014 EMAS-zertifiziert und betreibt in diesem Rahmen ein standardisiertes freiwilliges Umweltmanagementsystem, um ökologische Schwachstellen im Unternehmen zu beseitigen und den betrieblichen Umweltschutz nachhaltig zu optimieren.

Das Besondere an EMAS: Im Vergleich zu anderen Zertifizierungen setzt EMAS auf eine Weiterentwicklung und kontinuierliche Verbesserung weit über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus, statt nur einen gewissen Status dauerhaft zu halten. Jährlich werden dazu neue Umweltziele und –maßnahmen definiert. 

In unserer aktuellen Umwelterklärung steht, was sich Naturata zum Ziel setzt und welche Umweltaspekte jährlich gemessen und verbessert werden.

Verringerung des CO2-Ausstoßes

 

Um den durch uns verursachten CO₂-Ausstoß zu reduzieren, setzen wir uns für die Senkung des Kraftstoffverbrauchs ein - zum Beispiel durch Fahrtrainings unserer Mitarbeiter und Tipps zum Fahrverhalten. Durch Nutzung einer klimaneutralen Tankkarte fahren unsere Dienstfahrzeuge seit April 2015 klimaneutral. Außerdem unterstützt Naturata Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen monetär, die mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrgemeinschaften zur Arbeit kommen. Dadurch soll ein Anreiz geschaffen werden, sich umweltbewusst fortzubewegen.

 

 

Umweltgerechte Transporte

 

Naturata achtet generell auf möglichst umweltgerechte Transportmittel und -wege und kompensiert bei einigen Produkten gemeinsam mit myclimate die CO₂-Emissionen, die bei Herstellung und Transport anfallen. Ein festgelegtes Umweltziel nach EMAS ist die Verkürzung der Transportwege für Lebensmittelrohstoffe. Rohstoffbedingt sind kurze Transportwege jedoch leider nicht immer realisierbar, wie zum Beispiel bei unseren Kakaos. Unsere gesamten Dinkel-Teigwaren sind aber zum Beispiel von der Schwäbischen Alb. Anbau, Verarbeitung und Vertrieb finden komplett regional in Baden-Württemberg statt. Auch unser Zwieback wird nur wenige Kilometer von unserem Firmensitz entfernt hergestellt.

Nachhaltige Verpackung

Bei der Entwicklung unserer Produkte achten wir generell auf einen effizienten Umgang mit Verpackungsmitteln und den dafür notwendigen Ressourcen – und natürlich darauf, umweltbelastende Stoffe zu vermeiden. Unser Ziel ist es, die Verpackungen zu optimieren, sodass sie möglichst nur aus den nachhaltigsten, verfügbaren Materialien bestehen und nur ein Minimum an Material und Druckaufwand eingesetzt wird.

Bei zahlreichen Produktverpackungen (wie zum Beispiel den Schokoladen) setzen wir zum Beispiel FSC zertifiziertes Papier ein, um zur Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung beizutragen. Unter www.fsc.org können Sie mehr zum FSC-System erfahren. Außerdem kompensieren wir bei einigen Produkten gemeinsam mit myclimate die CO₂-Emissionen, die bei der Herstellung und dem Transport der Produktverpackung oder sogar des ganzen Produktes entstehen. Bei zahlreichen Produktverpackungen verwenden wir FSC-zertifiziertes Papier (beispielsweise bei unseren Schokoladen). Um unsere Produktverpackungen noch umweltfreundlicher zu gestalten, arbeiten wir seit 2016 auch mit einer darauf spezialisierten Firma zusammen. Der Verpackungsspezialist prüft momentan, bei welchen Produkten wir Verpackungsmaterial einsparen können und in welchen Fällen wir auf umweltfreundlichere Materialien zurückgreifen können.

Im täglichen Arbeiten

 

Das Ganze ist die Summe seiner Teile. Daher legen wir auch bei Kleinigkeiten im Betrieb großen Wert auf ökologisches und nachhaltiges Handeln. Zum Beispiel verwenden wir beim täglichen Arbeiten ausschließlich recyceltes FSC-Papier und beziehen unser komplettes Büromaterial von einem nachhaltigen Büroartikel-Anbieter. Angeliefert wird es in einer wiederverwendbaren Transport-Box, die anschließend zurückgegeben und weiter genutzt wird, um Verpackungsmüll zu vermeiden. Um bei der Beleuchtung des Unternehmensgebäudes Strom zu sparen, haben wir zum Teil Bedarfsschaltungen angebracht.