Archiv für März 2012

Was genau bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum?

Montag, 19. März 2012

Viele Lebensmittel landen im Müll, obwohl sie noch verzehrt werden könnten. Laut den neusten EU-Zahlen der UN-Ernährungsorganisation FAO entspricht dies rund 179 kg je europäischem Einwohner. Hochgerechnet geht so ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion als „Müll“ verloren.

Doch was genau bedeutet „MHD“ genau?
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine Herstellergarantie. Diese besagt, dass die Eigenschaften des Produkts bis zu diesem Datum unverändert bleiben. Zu diesen spezifischen Eigenschaften zählen einwandfreie Qualität, Geschmack, Farbe und Konsistenz. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die für das Produkt vorgesehenen Lagerbedingungen eingehalten werden. Ist das MHD nur bei bestimmten Bedingungen gewährleistet, sind die entsprechenden Hinweise auf der Verpackung angegeben. Das Produkt kann also nach Ablauf des MHD´s durchaus noch verzehrt werden.

Unterschied zwischen dem Verbrauchsdatum und dem Mindesthaltbarkeitsdatum
Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte nicht mit dem Verbrauchsdatum verwechselt werden, welches bei leicht verderblichen Lebensmitteln angegeben wird, wie zum Beispiel bei Hackfleisch, Rohmilch, frischem Geflügel und Fisch. Diese Produkte tragen den Hinweis „Verbrauchen bis…“, denn sie könnten schon nach wenigen Tagen eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit darstellen. Hier sollte man die Lebensmittel nach Ablauf des Datums unbedingt entsorgen.

Wie gehe ich vor, wenn das MHD abgelaufen ist?
Ab diesem Datum gewährleistet der Hersteller die von ihm erwünschte Qualität nicht mehr. Dementsprechend können leichte Veränderungen der Produkteigenschaften eintreten, wie Veränderungen in Aroma oder Konsistenz, farbliche Veränderungen oder eine Austrocknung. Irrtümlich wandern diese Lebensmittel häufig ungeprüft in den Mülleimer obwohl ein Großteil davon noch in Ordnung wäre. In diesem Fall sollten Sie das Produkt allerdings sensorisch prüfen und entscheiden ob es noch verzehrsfähig ist. Das bedeutet, Sie sollen riechen, sehen, schmecken und fühlen. Solange Sie keine fremden Eigenschaften oder gar Schimmel feststellen, kann das Produkt in der Regel noch kurz nach dem Überschreiten des MHD gegessen werden. Gerade bei Fleisch und Milchprodukten ist aber Vorsicht geboten. Im Zweifel sollten Sie auf Nummer sicher gehen und das Produkt entsorgen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

MHD bei geöffneter Packung
Wenn Sie eine Lebensmittelverpackung einmal geöffnet haben gilt das MHD nicht mehr. Denn das Produkt kann sich durch äußerliche Einflüsse wie Feuchtigkeit oder Bakterien verändern, wodurch der Verderb beschleunigt wird. Hier sollten Sie wie oben genannt das Produkt vor dem Verzehr kurz prüfen.

Beispielprodukte
Letztendlich gibt es kritische Lebensmittel, bei denen größere Vorsicht geboten ist und relativ unempfindliche. Zur letzteren Variante gehören beispielsweise Salze, Zucker, Nudeln, Essig und Kaffee. Diese Produkte verderben nicht in dem oben aufgeführten Sinne, beispielsweise Kaffee verliert unter normalen Umständen lediglich etwas an Aroma. Bei Teigwaren kann sich evtl. die Oberfläche verändern. Essig kann aufgrund des hohen Säuregehalts nicht in dem Sinne verderben und Zucker oder Salz ist aufgrund des geringen Wassergehalts sehr unempfindlich.

Zu den etwas empfindlicheren Nahrungsmitteln zählen beispielsweise unsere Tubenprodukte, wie Remoulade oder Senf. Gerade nach dem Öffnen ist es wichtig, die angegebenen Lagerbedingungen einzuhalten. Bei eben solchen Produkten ist die Gefahr eines Verderbs etwas höher, weil die optimalen Lagerungsbedingungen nicht dauerhaft eingehalten werden. Schließlich wird das Produkt oft aus dem Kühlschrank genommen und geöffnet. Zudem kann es hier beispielsweise vorkommen, dass nach dem Öffnen, über Messer oder Gabel andere Nahrungsmittelreste an die Öffnung gebracht werden und das Produkt aufgrund von Kontamination verdirbt. Trotzdem ist das Risiko bei einer Tube geringer, als bei einem Glas.

Fazit
Schauen Sie sich das Produkt vor dem Verzehr am besten genau an, wenn es aussieht, riecht und schmeckt wie immer können Sie es sich ruhigen Gewissens schmecken lassen. Bevor Sie ein Lebensmittel im den Abfalleimer werfen, prüfen Sie es noch mal kurz.  Verwenden Sie zudem zuerst die Nahrungsmittel, die am längsten im Kühl- oder Vorratsschrank stehen. So vermeiden Sie, dass Lebensmittel verderben oder das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wird.

Wenn Sie sich bei einem unserer Produkte unsicher sind, können Sie sich auch gerne mit uns in Verbindung setzten unter 07144 8961 51.

Neue Grillsaucen für die Grillsaison

Mittwoch, 14. März 2012

So schmeckt der Sommer 2012! Ab sofort gibt es mit zwei neuen Grill- und Würzsaucen einen leckeren Vorgeschmack auf die Grill- und Fußballsaison.

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch haben sie eines gemeinsam: Die beiden Grill- und Würzsaucen BrazilianFire und JoghurtKräuter sorgen für geschmackvolle Abwechslung auf dem Teller:

BrazilianFire präsentiert sich feurig und außergewöhnlich. Die Sauce auf Tomatenbasis, ergänzt durch einen Hauch von frischem Koriander, schmeckt besonders würzig und scharf. Da sie deutlich weniger Zucker als andere Grillsaucen enthält, ist sie nicht zu süß. Zudem ist BrazilianFire hefe- und glutenfrei sowie für Veganer geeignet. Besonders gut passt die exotische Sauce zu Grillfleisch, zu scharfen Gerichten und zum Dippen. Inhaltsstoffe sowie Nährwerte können Sie hier nachlesen.

JoghurtKräuter ist die erste helle Grillsauce im Bio-Bereich. Die hefe- und glutenfreie Sauce auf Joghurt-/ Crème Fraiche-Basis wird mit Basilikum, Oregano und Thymian verfeinert und bringt mit ihrem mediterranen Geschmack Urlaubsmomente ins Haus. JoghurtKräuter ist ein wahres Allroundtalent: die Sauce zaubert eine leichte Frische auf Grillgerichte, verfeinert Speisen und kann als Salatdressing und Dip verwendet werden. Details zur JoghurtKräuter Sauce finden Sie hier.

Feine Antipasti: neue Oliven bei Naturata

Mittwoch, 14. März 2012

Die Grünen Amfissa-Oliven mit bunten Kräutern wurden ohne Stein in Lake und frischem Zitronensaft eingelegt. Sie überzeugen durch ihre bissfeste Konsistenz und einem für grüne Oliven typischen leicht säuerlich-bitteren Geschmack. Die beigefügten Kräuter runden das Geschmackserlebnis ab. Details zu den grünen Amfissa-Oliven finden Sie hier.

Die Dunklen Kalamata-Oliven mit Lorbeer sind etwas kleiner, länglicher und weicher als die Amfissa-Sorte. Naturata bietet die bekannteste griechische Olivensorte mit Stein in Lake und Mostessig an. Lorbeerblatt und Mostessig betonen den würzigen, herben Kalamata-Geschmack. Ein Plus für bewusste Genießer: die Dunklen Kalamata-Oliven mit Lorbeer werden nicht erhitzt und sind daher rohkostgeeignet. Sie wünschen mehr Informationen zu den feinen Kalamata-Oliven? Dann klicken Sie hier.

Die Ofengetrockneten Amfissa-Oliven mit Oregano wurden mit Stein in demeter Olivenöl nativ extra aus Amfissa-Oliven eingelegt. Im Gegensatz zur üblichen Lake muss dieses hochwertige Öl nicht weggeschüttet werden, sondern kann als Kräuter- und Gewürzöl für Salate genutzt werden. Durch die schonende Trocknung entsteht der intensive Geschmack nach gedörrten, dunklen Oliven. Mehr zu der außergewöhnlichen Amfissa-Olive erfahren Sie hier.

Die Oliven werden besonders naturbelassen und traditionell hergestellt, wobei auf Zusätze verzichtet wird. Anders als ein Großteil der handelsüblichen grünen Oliven werden die Naturata Oliven bis zu 12 Monate (statt 48 Stunden) auf natürliche Weise ohne chemische Zusatzstoffe entbittert. Um das Produkt so natürlich wie möglich zu belassen, wird auch auf eine Pasteurisation verzichtet. Dadurch bleiben wichtige Inhaltsstoffe und der unverfälschte Olivengeschmack erhalten. Alle drei Sorten schmecken pur als besondere Antipasti-Spezialität oder eignen sich zur Verfeinerung von mediterranen Gerichten.

Seit ca. zwei Jahren beziehen wir Olivenöl in demeter-Qualität aus Zentralgriechenland . Mit der Produkteinführung der Olivensorten möchten wir dieses Rohstoff-Projekt weiter ausbauen und unsere Partner vor Ort unterstützen.