Archiv für Juni 2011

Olivenöl aus Italien: Ein fruchtiger Gruß aus dem sonnigen Süden

Dienstag, 14. Juni 2011

Etwas frisches Weißbrot mit ein paar Tropfen Olivenöl, dazu ein Glas Rotwein und schon findet man sich unter den großen, schattenspendenden Olivenbäumen Italiens wieder. Gehen Sie mit auf Reise und lassen Sie sich von den über 150 Jahre alten Olivenbäumen die Geschichte des Naturata Olivenöls erzählen.

Das Demeter Olivenöl nativ extra aus Italien hat einen einzigartig fruchtig-grünen Geschmack. Die Oliven stammen von der Farm der Familie Anastasi im Herzen von Kalabrien in Süd-Italien, welche schon über 3 Generationen geführt wird.

Neben einer sagenhaften Kulisse an einem wunderschönen See stehen sie. Die auf der 160 ha großen Finca wachsenden Bäume sind zwischen 150 und 200 Jahre alt und erreichen bis zu 10 stattliche Meter. Jüngere Olivenbäume wachsen in ihrem Schutz heran und garantieren Genuss über Generationen. Die Olivensorte nennt sich Ottobratica und garantiert einen außergewöhnlich mediterranen Geschmack. Neben dieser Oliven-Sorte wird auch die sehr alte Sorte Sinopolese angebaut, die zwar für weniger hohe Erträge aber dafür für besonders aromatische Oliven bekannt ist. Entstanden ist das Pilot-Projekt 2008 aus dem Traum der zwei Produzenten Antonino Anastasi und Giuseppe Posterino. Qualitativ hochwertiges Olivenöl wird auf Basis von nun biologisch-dynamischer Landwirtschaft am schönsten Platz in ihrer Heimat Italien hergestellt.

Ernte und Produktion ab November

Um das feine, gehaltvolle Naturata Olivenöl aus Italien zu gewinnen, beginnen die Bauern in Italien die Ernte ihrer Oliven bereits im November. Zur Ernte werden große Netze auf dem Boden unter den Bäumen ausgebreitet. Durch eine Maschine werden die Oliven dann von den Bäumen geschüttelt und in den Netzen aufgefangen. Eine weitere Maschine befreit die Oliven noch von Blättern und Ästen, sodass zum Schluss nur die hochwertigen Oliven übrig bleiben.

Die Oliven werden nun sortiert, gewaschen und gepresst. Direkt nach der Ernte werden sie in einer nahe gelegenen Ölmühle weiterverarbeitet. Ohne äußere Wärmezufuhr bei maximal 27°C werden Sie schonend gepresst. Auf diese Weise wird ein äußerst hochwertiges und geschmackvolles Olivenöl gewonnen. Das reine Olivenöl wird in modernen Container aufbewahrt und erst bei Bestellung schließlich in Flaschen direkt vor Ort abgefüllt. Das garantiert Olivenöl bester Qualität mit dem charakteristischen fruchtig-grünen Geschmack, welches seit Jahrhunderten fester Bestandteil der italienischen Küche ist.

Alle Naturata Olivenöle zeichnen sich durch viele einfach ungesättigte Fettsäuren und den hohen Anteil an Polyphenolen und wertvollen Pflanzenstoffen der Olive aus. Wie auch alle anderen Öle von Naturata ist auch das Olivenöl aus Italien nativ extra.

Verwendung

Dieses wertvolle Öl lässt sich in der Küche sehr vielfältig verwenden. Salaten und gegrilltem Gemüse, sowie Pesto verleiht es ein unvergleichliches Aroma. Auch zum Braten und Dünsten eignet es sich hervorragend. Bieten Sie Ihren Gästen als Vorspeise doch einmal frisches Brot an und richten Sie Öl in kleinen Schälchen, sowie etwas Meersalz in einem anderen Schälchen an. Einfach ein kleines Stück Brot zuerst in das Demeter Olivenöl aus Italien tauchen und anschließend mit etwas Meersalz bestreuen. So erleben Sie den puren aromatischen Geschmack des Olivenöls in seiner vollen Reinheit. Eine unvergessliche Vorspeise, die Ihren Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird. In klarer grüner Farbe erstrahlt das Öl und reflektiert schillernd-gelb das Tageslicht – ein Erlebnis für die Sinne.

Naturata – Gemeinsam stark und doch autark

Dienstag, 14. Juni 2011

Egal ob es um den Naturata Naturkost-Laden neben an, die Naturata Logistik eG oder um  die Naturata AG geht, gemeinsam verfolgt man ein Ziel und doch: Alle Unternehmen und Naturkost-Läden sind vollkommen eigenständig. Was steckt nun eigentlich hinter dem Namen Naturata? Ist es am Ende alles dasselbe? Beantworten kann man die Frage, wie schon angedeutet, sowohl mit ja und mit nein.

In enger Zusammenarbeit will man gemeinsam die „Naturata-Idee“ verwirklichen. Jeder Einzelne spielt eine wichtige und einzigartige Rolle, wobei der Verein „Naturata International – Gemeinsam Handeln e.V.“ eine Art Arbeitsgemeinschaft bildet. Und doch ist jede Partei unabhängig und unterscheidet sich von den anderen. Mit vereinten Kräften und dem umfangreichen Wissen aller handelt man gemeinschaftlich mit einem Ziel.

Das gemeinsame Ziel

Vermarktung von hochwertigen Bio-Lebensmitteln (hauptsächlich in bio-dynamischer Qualität) unter Beachtung der gegenseitigen Interessen der Wirtschaftsteilnehmer vom Erzeuger bis zum Verbraucher.

Um dem großen Engagement der Unternehmen und Naturkost-Läden eine Form zu geben, wurde der Verein gegründet. Der Verein hat unter anderem das Ziel eine besonders nachhaltige und faire Form der Zusammenarbeit zu entwickeln.

Über Vorträge und Tagungen, Erfahrungsaustausch, Ladengestaltung und Marketing sowie verschiedenste Schulungen und Beratung gehören zu den Aufgaben, die uns Schritt für Schritt dem Ziel näher kommen lassen. Der Verein ist zudem für die Lizenzvergabe und Verwaltung der Naturata-Namensrechte verantwortlich. Sie können also sicher sein, dass jedes Mitglied des Vereines „Naturata International – Gemeinsam Handeln e.V.“ mit dem Namen Naturata die gleichen grundlegenden Ziele verfolgt. Interessant ist es also neben den Gemeinsamkeiten nun auch hinter den Namen Naturata zu schauen und heraus zu finden, welche einzigartigen Geschichten die einzelnen Unternehmen und Naturkostläden erzählen.

Wer macht was?

Wir, die Naturata AG, sind Inverkehrbringer aller Produkte unter der Marke Naturata. Schon seit 1976 sind wir führender Anbieter von Lebensmitteln aus bio-dynamischer und biologischer Herstellung. Damit die Ware in den verschiedenen Naturkostläden für Sie immer und überall verfügbar ist, dafür sorgt die Naturata Logistik eG. Die großen Lagerhallen stehen zentral in Deutschland, wo die eigenen äußerst energieeffizienten Hallen im Jahr 2000 errichtet wurden. Die LKWs fahren ausschließlich mit der umweltfreundlichen Abgasnorm Euro 5, so dass Naturata Produkte auch bezüglich des Transports ganzheitliche Nachhaltigkeit garantieren. So kommen sie schließlich in den einzelnen Läden an. Die eigenständigen Naturata–Naturkostläden gibt es in verschiedenen Städten deutschlandweit. Gerne können Sie den Naturata-Laden in Ihrer Nähe besuchen:

  • Tauberbischofsheim, Magdeburg, Halle, Recklinghausen, Köln & Siegburg, Oberursel, Saarbrücken, Mannheim, Vaihingen-Enz, Heilbronn , Bühl, Villingen-Schwenningen, Überlingen, Weiden

Die genaue Adresse können Sie über unsere Such-Funktion auf der Webseite finden: Hier gehts zur Suchfunktion

Auch in Luxemburg verbreitet sich die Naturata-Idee Jahr um Jahr aus einer Initiative der Luxemburger Bio-Bauern Genossenschaft BIOG. Bereits 7 Läden gibt es verteilt in ganz Luxemburg in den Städten:

  • in Luxemburg Stadtteil Rollingergrund und Merl sowie in Dudelange, Foetz, Münsbach, Erpeldange, Hupperdange

Anders als die eigenständigen Naturata Naturkost-Läden in Deutschland gehören die einzelnen Naturata-Filialen in Luxemburg zur Handelskette Naturata. Sie werden dementsprechend zentral geführt und gelenkt. Besuchen Sie doch einfach mal einen der schönen Naturata-Läden in Luxemburg und verwöhnen Sie sich auch im Urlaub mit gesunden und hochwertigen Naturata Produkten.

Hybridpflanzen: Neben Einwegflaschen nun auch Einwegpflanzen

Dienstag, 14. Juni 2011

Eine schöner als die andere.  Alle gleich – gleich groß, gleich rund, gleich rot und alles Hybriden. So liegen sie im Laden, die Tomaten, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Auch im Bio-Laden ist das eher der Normalfall anstatt die Ausnahme. Nun fragen sie sich sicher, warum das ein Problem ist.

Dazu eben erst eine kurze Erklärung, was Hybriden eigentlich sind:

Hybriden sind Pflanzen, bei denen die Elternlinie über Generationen hinweg durch erzwungene Selbstbefruchtung reinerbig gemacht wurde. So können zuverlässig bestimmte Eigenschaften an die Nachkommen weiter gegeben werden. Durch die Kreuzung zweier solcher Inzuchtlinien werde so genannte F1-Hybriden mit den gewünschten Eigenschaften gewonnen, welche als Saatgut verwendet werden. Doch schon in der zweiten Generation verlieren sich die Eigenschaften wieder vollständig. Da sich bei der Herstellung von Hybridsaatgut die Elternlinien nicht selber befruchten dürfen, müssen männliche Samen entfernt werden. Dies ist nur mit sehr viel Aufwand möglich, sodass die Wissenschaft auch hier nach einer Lösung des Problems suchte und fündig wurde. Durch Zellfusion wird männliche Sterilisation erreicht. Die Pflanze wird hier also gentechnisch stark verändert, weshalb der Demeter-Bund die „CSM-Hybriden“ bereits 2005 verboten hat.

Nun ist deutlich, was eine Hybridpflanze ist. In der Landwirtschaft werden diese je nach Gemüsesorte zwischen unglaublichen 60 und 100 Prozent verwendet. Die Hybriden versprechen den Bauern gute Erträge, beständigeres Aussehen und so besser vermarktbares Gemüse und Früchte. Doch schnell wird auch die Kehrseite deutlich. Dadurch, dass die Eigenschaften schon in der zweiten Generation verloren gehen, muss Jahr um Jahr neues Saatgut gekauft werden. Mit einem Schlag sind die Landwirte vollkommen abhängig von den Saatgut-Multikonzernen. Die Pflanzen sind zur Nachzüchtung nicht geeignet, sodass man sie kurz und knapp als Einwegpflanzen bezeichnen kann. Der Forschungsring für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise (Demeter) kritisiert darüber hinaus die geringere Vitalkraft der Hybridpflanzen.

Bio-Pflanzen dagegen sollen fruchtbar sein und sich fortpflanzen, um die guten Eigenschaften weiter zu geben. Die Bio-Landwirtschaft verfolgt das Ziel, die natürliche Vielfalt zu wahren und zu fördern. Die Pflanzen wachsen angepasst an Boden und Klima der Region, so wie es den natürlichen Bedürfnissen entspricht. Obwohl dies die Basis darstellt, geht die EU-Öko-Verordnung nicht näher auf die Saatgutzüchtung ein. Demeter ist der einzige Anbauverband, der Hybridsaatgut zum größten Teil vollkommen verbietet und die Vermehrung des Saatgutes auf Demeterhöfen untersagt. Und so steht auch Naturata der Hybridzüchtung nicht positiv gegenüber. Das Problem ist aber, dass auf dem Markt noch nicht alle Samen in Demeter-/Bio-Qialität erhältlich sind und eine Züchtung dieser sehr langwierig und teuer ist.

Biologisches Saatgut ist Kulturgut und beruht wie auch Hybridsaatgut auf jahrelanger, gewissenhafter Züchtung. Züchtung ist also in dem Sinne keineswegs negativ zu sehen. Erst die Züchtung und der bedachte Anbau haben unserer Gesellschaft zu einem enormen Entwicklungssprung verholfen. Doch bei der biologisch-dynamischen Züchtung wird aus dem Verständnis des Lebendigen im Einklang mit der Natur gehandelt und nicht gegen sie. Die natürlichen Talente einer Pflanze werden gewissenhaft hervorgekitzelt, wobei die Züchtung nicht im Labor, sondern in natürlichen Zuchtgärten betrieben wird. Die sorgsamen Beobachtungen der Züchter führen zu dem Ergebnis samenfester und gesunder Pflanzen, welche uneingeschränkt reproduktionsfähig sind. Diese bedachte Entwicklung der Pflanzen steht in Gegensatz zur übertriebenen Hybridsaatgutzüchtung konventioneller Betriebe.

Das Fazit einer Forschungsarbeit zu dieser Thematik ist erschreckend: mit der Zeit werden wohl alle herkömmlichen Hybridsorten durch die noch stärker veränderten CMS-Hybrid-Sorten ersetzt . Dass es erst gar nicht so weit kommt, dafür sorgen wir, Naturata, und zahlreiche Züchter und Saatgut-Initiativen vor allem aus dem biologisch-dynamischen Bereich. Schon seit 2008 spenden Naturata-Fachgeschäfte und Partnerläden 0,3 Prozent ihres Obst- und Gemüse-Umsatzes für biologisch-dynamische Pflanzenzucht im Rahmen der Fairbreeding-Initiative. Gemeinsam setzen sich alle dafür ein, um in Zukunft noch mehr qualitativ hochwertige, gesunde Gemüsesorten verkaufen zu können. Und die Unterstützung ist dringend notwendig, da die Gelder für die ökologische Pflanzenzüchtung bei weitem nicht ausreichen. Die Züchtung ist ein sehr langer Prozess, der mindestens fünf bis acht Generationen dauert. Die Kraft dafür bringen die Landwirte zum größten Teil selber auf. Aber sind wir nicht alle dafür verantwortlich?

Naturata unterstützt seit über 20 Jahren unter anderem 25 Landwirte einer Demeter-Erzeuger-Gemeinschaft in Süddeutschland. Im Kampf gegen die Hybridzüchtung engagieren sich die Bauern für eine gesunde und vor allem nachhaltige Landwirtschaft. Angepflanzt wird samenfester Dinkel, welcher für die hochwertigen Naturata Dinkel-Nudeln verwendet wird.

Den Gegebenheiten der heutigen, modernen Landwirtschaft kann man nur mit einem Kopfschütteln begegnen. Ist es doch die größte Selbstverständlichkeit natürliche Vielfalt zu säen und gesundes Gemüse zu ernten. Dafür stehen wir.

Noch ein kleiner Tipp: Um auf der sicheren Seite zu sein, dass es sich wirklich um Öko-Saatgut handelt, kann man die Datenbank www.organicXseeds.com zu Hilfe ziehen.

Marmelade einfach selbst gemacht

Freitag, 10. Juni 2011

Mit den ersten Früchten hat pünktlich wie immer die Marmeladen-Zeit begonnen. Nichts gibt es schöneres als eine leckere, selbst gemachte Marmelade zum gemütlichen Sonntagsfrühstück auf der Terrasse. Vor allem aber als Geschenk, ist Marmelade immer wieder ein schönes Mitbringsel. Neben den traditionellen geliebten Sorten Erdbeer- oder Kirschmarmelade kann man der Phantasie freien Lauf lassen und nach Lust und Laune variieren, kombinieren und neues kreieren.

Ein süßer Duft aus der Naturata-Versuchsküche lockte so manch neugierige Naschkatze aus seinem Büro. Fleißig Marmelade eingekocht haben die 4 Auszubildenden der Naturata AG. Die tollen Marmeladen-Kreationen mit Naturata Gelierzucker wurden dann auch so gleich verkostet. Zu hören war nur ein langes und genussvolles Mmmh. Probieren sie einmal Erdbeermarmelade mit Naturata Schokolade, Kiwi-Ananas-Kokos Marmelade oder Brombeermarmelade mit Naturata Bourbon Vanille. Nehmen Sie einfach Ihre Lieblingsschokoladensorte von Naturata und kreieren Sie Ihr einzigartiges Marmeladenunikat. Besonders viele Fans hatte unsere Erdbeermarmelade mit Chocolat Caffé Latte, aber auch mit Edelbitter-Schokolade aus Panama oder Chocolat Mandel-Orange ist die Marmelade ein Traum. Die sehr exotische Sorte Ananas-Kiwi-Kokos weckt dagegen sogleich Urlaubsgefühle und verzaubert die Sinne.

Aber seien Sie vorgewarnt: Schon bald ist nichts mehr von der leckeren Marmelade übrig.

Hier gehts zu den leckeren Rezepten zum Ausprobieren:

Brombeer-Vanille Marmelade

Ananas-Kiwi-Kokos Marmelade

Erdbeer-Schoko Marmelade

Und über Ihre Erfahrungsberichte würden wir uns sehr freuen.