Große Jubiläums-Aktion: 40 Jahre NATURATA – 40 Produkte mit Jubiläums-rabatt

27. Mai 2016

Dieses Jahr feiern wir unseren 40. Geburtstag! Von der Entstehung der NATURATA-Idee im Jahr 1976 bis heute haben wir uns vom Biopionier zu einem modernen Naturkost-Anbieter mit einem Sortiment von über 300 Premium-Produkten entwickelt.  Als Dank für Ihre Treue gibt es in unserer großen Jubiläums-Aktion ab 6. Juni auf ganze 40 Produkte satte 20 Prozent Jubiläums-Rabatt!

Also greifen Sie schnell zu! Erhältlich im Naturkost-Fachhandel.
Solange der Vorrat reicht.

Wir feiern – Sie sparen!

40 Produkte mit sagenhaften 20 % Jubiläumsrabatt

Holen Sie sich ferne Länder auf den Teller mit unseren exotischen Grill- und Würzsaucen! Sorgen Sie für richtige Würze mit unseren harmonisch abgeschmeckten Remouladen und Mayonnaisen sowie unseren aromatischen Gemüsebrühen! Genießen Sie das „FAIR“wöhnaroma unserer FAIRTRADE-Kaffees und Kakaos! Und entdecken Sie unsere gesunde Alternative zu Kräckern und anderen Süßigkeiten: NATURATA Zwieback in Demeter-Qualität!

Diese 40 Produkte gibt es im Naturkostfachhandel mit 20 % Jubiläumsrabatt:

 

  1.  Spirelli Dinkel hell 006160_Dinkel_Spirelli_72dpi
  2. Spaghetti Dinkel hell 006162_Dinkel_Spaghetti_72dpi
  3. Penne Dinkel hell 006261_Dinkel_Penne_72dpi
  4. Tomaten Passata 015815_Tomatenpassata_72dpi
  5. Tomatenpolpa mit Basilikum und Oregano015818_Tomatenpolpa-mit-Basilikum-und-Oregano_72dpi
  6. Gemüsebrühe mit Bio-Hefe, Nachfüllbeutel 015504_Gemuesebruehe_BioHefe_NF_72dpi
  7. Gemüsebrühe mit Bio-Hefe, Glas 015505_Gemuesebruehe_BioHefe_72dpi
  8. Klare Suppe mit Bio-Hefe, Dose 015509_KlareSuppe_72dpi
  9. Gemüsebrühe classic, Nachfüllbeutel 015524_Gemuesebruehe_classic_NF_RS_72dpi
  10. Gemüsebrühe hefefrei, Glas 015535_Gemuesebruehe_hefefrei_72dpi
  11. Gemüsebrühe hefefrei, Nachfüllbeutel 015536_Gemuesebruehe_hefefrei_NF_72dpi
  12. Kräuter Gemüsebrühe hefefrei, Glas 015563_Kraeuter_Gemuesebruehe_hefefrei_72dpi
  13. Sonnenblumenöl, nativ 021014_Sonnenblumeneol-nativ-demeter_72dpi
  14. Olivenöl Portugal „Risca Grande“ 021124_Olivenoel-aus-Portugal-nativ-extra-Risca-Grande-kbA_72dpi
  15. Olivenöl Kreta PDO, nativ extra 021154_Olivenoel-aus-Kreta-PDO-nativ-extra-kbA_72dpi
  16. Olivenöl Kreta PDO, nativ extra, Kanister
  17. Olivenöl Italien, nativ extra 021194_Olivenoel-aus-Italien-nativ-extra-demeter_72dpi
  18. Sesamöl, nativ 021427_Sesamoel_kbA_250ml_72dpi
  19. Rapsöl, nativ 021610_Rapsoel-nativ-demeter_72dpi
  20. Leinöl, nativ 021706_Leinoel-demeter_72dpi
  21. Bratöl, Sonnenblume, ‚high oleic‘, desodoriert 021935_Bratoel-Sonnenblume-kbA_72dpi
  22. Aceto Balsamico di Modena IGP015176_Aceto-Balsamico-di-Modena_kbA_72dpi
  23. Condimento Bianco 015190_Condimento-Bianco_kbA_72dpi
  24. Delikatess-Mayonnaise
  25. Feine Remoulade
  26. Vegane Remoulade 015435_veganeRemoulade_72dpi
  27. Vegane Mayo
  28. Sweet-Chili Grill- und Würzsauce 015760_SweetChili_Wuerzsauce_72dpi
  29. African-Spirit Grill- und Würzsauce 015763_AfricanSpirit_Wuerzsauce_72dpi
  30. Süß-Sauer Grill- und Würzsauce 015762_SuessSauer_Wuerzsauce_72dpi
  31. Getreidekaffee Instant, Dose 250g044013_Getreidekaffee_250g_72dpi
  32. Getreidekaffee Instant, Nachfüllbeutel 044014_Getreidekaffee_NF_72dpi
  33. Getreidekaffee Instant, Dose 100g 044015_Getreidekaffee_100g_72dpi
  34. Dinkelkaffee Instant, Nachfüllbeutel 044054_Dinkelkaffee_NF_72dpi
  35. Dinkelkaffee Instant, Dose 044057_Dinkelkaffee_72dpi
  36. Espresso Sticks, Bohnenkaffee Instant 044083_EspressoSticks_72dpi
  37. Kakao, stark entölt 046738_Kakao_starkentoelt_72dpi
  38. Edelkakao, schwach entölt 046749_Edelkakao-schwach-entoelt_72dpi
  39. Butter-Zwieback 052124_Butter-Zwieback_72dpi
  40. Dinkel-Zwieback 052126_Dinkel-Zwieback_72dpi

 

 

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NATURATA gibt Antwort: Wie entsteht der Lupinenkaffee?

27. Mai 2016
Immer wieder werden wir gefragt, wie eigentlich unser Lupinenkaffee hergestellt wird. Hier finden Sie die Antwort! Denn heute erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie aus den schönen Blumen das fertige Instantpulver wird.

Zu allererst: Was sind Lupinen überhaupt?

Lupinen, die sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit erfreuen, gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler. Die hübsch blühenden Blumen sind botanisch eng verwandt mit unseren Bohnen oder auch mit der Sojabohne. Und genau wie diese lassen sich auch die Samen der Lupine essen beziehungsweise zubereiten. Ihre erste Nutzung als Lebensmittel geht bereits mehrere tausend Jahre zurück.

Wichtig: Verzehrfähig sind nur Süßlupinen, nicht jedoch die hübsche, aber hochgiftige Gartenlupine! Denn die Samen von Gartenlupinen oder auch wilden Lupinenarten enthalten giftige Bitterstoffe, sogenannte Alkaloide – und sind deshalb nicht zum Verzehr geeignet. „Süßlupinen“ schmecken zwar nicht wirklich süß, werden aber so bezeichnet, weil sie nur wenige dieser bitter schmeckende Alkaloide enthalten. Ein Genuss – nicht nur fürs Auge, sondern auch für den Gaumen!

In Europa gedeihen heute folgende Süßlupinen:

  • Weiße Lupine (Lupinus albus)
  • Gelbe Lupine (Lupinus luteus)
  • Blaue Lupine (Lupinus angustifolius)
  • Behaarte Lupine (Lupinus pilosus Murr)

In unserem Kaffee enthalten ist die bitterstoffarme blaue Süßlupine.

Die Landwirtschaft setzt die Kulturpflanze übrigens auch als Gründünger ein. Ihre langen Wurzeln helfen bei der Verbesserung des Bodens und sie bindet viel Stickstoff. Auch die hervorragende Vorfruchtwirkung wird geschätzt und vielfältig genutzt.

Violette Lupinen

Violette Lupinen

Beste Bio-Zutaten

Hergestellt wird unser Lupinenkaffee  in einem handwerklich arbeitenden Familienbetrieb im Schweizer Emmental. Er besteht nur aus drei Zutaten: Lupinen, Roggen und Zichorien – allesamt in bester Bio-Qualität.

Die wichtigsten Zutat ist ganz klar die Lupine, mit einem Anteil von 60 Prozent. Angebaut werden diese in Deutschland. Hier sehen Sie ein Bild der eingesetzten Lupinensamen:

Lupinensamen

Lupinensamen

Eine weitere wichtige Zutat: die Zichorien. Sie stammen aus den Benelux-Ländern oder  Österreich. Wir verwenden die Wurzelzichorie oder auch Kaffeezichorie genannt. Dies ist eine in Kultur genommene Zichorienart (veredelte Wurzel der Wilden Wegwarte) deren pfahlförmige, fleischige, bitter schmeckende Wurzeln sich sehr gut eignen für die Herstellung von Kaffee-Alternativen. Sie ist eng verwandt mit Chicorée.

Der Zichorienwurzel ist sehr reich an Inulin hat einen bitteren Geschmack. Ihr wird eine verdauungsfördernde, reinigende Wirkung nachgesagt.

Zichorienblüten

Zichorienblüten

Getrocknete Zichorien

Getrocknete Zichorien

Außerdem enthält unser Lupinenkaffee noch Roggen. Dieser stammt aus Deutschland und wird auch dort bereits gemälzt und geröstet. Er verleiht dem Kaffee ein intensiv-röstiges Aroma und rundet ihn geschmacklich ab.

Roggenkörner

Roggenkörner

Für die Rohstoffe haben wir, beziehungsweise unser Schweizer Partner, langjährige Einkaufkontrakte zum Teil direkt mit den Bauern. Die getrockneten Rohstoffe werden direkt nach der Ernte eingelagert. Vor allem bei den Zichorien ist eine ausreichende Reserve nötig, da diese nicht auf dem Rohstoffmarkt gehandelt werden.

Doch wie wird aus diesen drei Zutaten der fertige Instant-Lupinenkaffee?

Herstellungsprozes Schritt für Schritt:

1. Anlieferung der Rohstoffe

Als erstes werden die einzelnen Zutaten des Lupinenkaffees an Lager genommen und für die Weiterverarbeitung vorbereitet, indem sie zum Beispiel gereinigt und zerkleinert werden.

Die Zichorien werden gewaschen, zu kleinen Schnitzeln geschnitten und getrocknet. Der Roggen wird gemälzt, um Farbe und Geschmack zu intensivieren und später eine höhere Extraktionsausbeute zu erzielen. Dabei wird er für zwei bis drei Tage eingeweicht, bis er zu keimen beginnt. Während des Keimvorgangs, der weitere fünf bis acht Tage dauert, werden langkettige Kohlenhydrate aufgespalten. Danach wird auch der Roggen getrocknet.

2. Röstung

Die Röstung der Zutaten erfolgt in einer Stahltrommel (siehe Foto). Ziel ist es, ein kaffeeartiges Aroma sowie eine kräftige Farbe zu erzeugen. Der darunter gelegene Brenner erzeugt heisse Luft, die eingeleitet und mit einem Ventilator verteilt wird. Da sich die Trommel kontinuierlich dreht, wird das Röstgut gleichmäßig durchmischt und geröstet.

Jede Zutat wird bei uns einzeln geröstet. So können die Temperaturen exakt auf das Röstgut abgestimmt werden und jede Zutat kann ihren Geschmack optimal entfalten. Schließlich bilden die Röstaromen die Grundlage für den vollen, aromatischen Geschmack des Lupinenkaffees. Den optimalen Röstzeitpunkt vor dem möglichen Verbrennen der Rohstoffe zu finden, erfordert jahrelange Erfahrung des Rösters. Die Rösttemperaturen variieren dabei zwischen 150 und 200 Grad Celsius.

Getreide, wie der enthaltene Roggen, muss nach der Röstung noch gebrochen werden, damit er bei der Extraktion besser durchflutet werden kann. Dies geschieht zwischen zwei Brechscheiben.

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3. Mischen

Die grob zerkleinerten, gerösteten Bestandteile werden entsprechend der Rezepturvorgabe gemischt. Enthalten sind 60 Prozent Lupinen sowie Roggen und Zichorie.

Rezeptherstellung
4. Extraktion

Die ausgewogene Mischung wird nun extrahiert, d. h. die Zutaten werden schonend im Gegenstromprinzip mit heißem Wasser durchflutet, wodurch der Kaffee-Extrakt entsteht.

In insgesamt sechs aneinandergereihten Extraktionsbehältern aus Edelstahl (siehe Foto) wird der anfangs noch sehr schwache Kaffee-Extrakt immer stärker konzentriert, indem die Inhaltsstoffe mit heissem Wasser (nicht kochend und ohne erhöhten Druck) herausgelöst werden. Der austretende, braune Kaffee-Extrakt wird jedes Mal aufs Neue erwärmt, in den nächsten Behälter weitergeleitet und stärker aufkonzentriert.

Anschließend muss der nun dunkelbraune Extrakt ruhen, so dass sich nicht gewünschte Schwebeteilchen absetzen.

Die Extraktion ist übrigens auch der Grund dafür, dass der Lupinenkaffee glutenfrei ist. Denn die Proteine Prolamine und Glutamine, die zusammen das Klebereiweiss Gluten bilden, sind nicht wasserlöslich und setzen sich deshalb ab.

 

Extraktion

5. Sprühtrocknung

Die Sprühtrocknung des Kaffee-Extrakts dauert nur wenige Sekunden, ist aber verantwortlich für die feinkörnige Struktur und die gute Lösbarkeit des Instant-Pulvers sowie die feine Crema des fertigen Lupinenkaffees. Sie läuft wie folgt ab: Der Extrakt wird an das obere Ende eines mehrere Meter hohen Sprühturmes aus Edelstahl gepumpt (siehe Foto) und von dort  als feiner Nebel versprüht. Die winzigen Tröpfchen fallen durch einen heißen Luftstrom, wodurch ihnen der Flüssigkeitsanteil entzogen wird. Was unten ankommt, ist bereits das trockene Instant-Pulver. Um ein besonders feines, gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten, werden noch kleine Klümpchen herausgesiebt. Anschließend wird das Pulver in Säcke abgefüllt und zwischengelagert.

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6. Abfüllung

Zum Schluß wird das fertige Instant-Pulver in Dosen gefüllt, etikettiert und transportfähig und sicher verpackt. Dabei nutzen wir ein langsames aber dafür sehr schonendes Abfüllverfahren, so dass die Pulverkörner nicht beschädigt werden. So ist garantiert, dass die feine Crema im Endprodukt erhalten bleibt.

Das Pulver fällt in Förderschächte und wird von dort mittels Rüttelbewegungen in die Wiegeschalen befördert. Dabei wird das Gewicht kontinuierlich überprüft, so dass genau die richtige Menge in die Dose gelangt. Auf dem Dosenboden wird das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lot-Nummer der Produktionscharge aufgedruckt (für eine gewährleistete lückenlose Rückverfolgbarkeit). Dann wird die Dose gewendet, etikettiert, erhält einen Plastikdeckel …

… und fertig ist der Lupinenkaffee, wie er im Laden steht.

 

Projekt-Portrait: Demeter-Tomaten aus Spanien von Cal Valls

27. Mai 2016

Eine besondere Partnerschaft pflegen wir zu unserem Tomatenprojekt in Spanien. Die langjährige Beziehung zwischen NATURATA und dem Familienbetrieb in Katalonien garantiert sonnenverwöhnte Früchte in höchster biodynamischer Qualität, die schonend und direkt nach der Ernte auf dem Hof nach traditionellem handwerkliche Verfahren weiterverarbeitet werden.

Beste biodynamische Tomaten von Cal Valls

Cal Valls baut circa zehn Hektar Tomaten an. Pro Jahr werden circa 1.000 Tonnen davon verarbeitet. Neben Anbau und Verarbeitung von Tomaten auf Feldern beschäftigt sich Cal Valls auch mit der Anzucht von Kräutern sowie der Gewinnung von Saatgut zum Beispiel für Zwiebeln.

Familie Cal Valls

Der Seniorchef von Cal Valls kümmert sich vor allem um Anbau und Ernte der Tomaten. Seine drei Kinder sind ebenfalls im Familienunternehmen tätig. Die Tochter ist Agraringenieurin und die beiden Söhne sind verantwortlich für den Produktions- und den kaufmännischen Bereich.

Bio-Pioniere wie wir

Die spanische Familie Cal Valls bewirtschaftet ihre Farm in Katalonien bereits seit 1979 rein biologisch. Manuel Valls i Sanfeliu, der Gründer des Unternehmens, war einst konventioneller Bauer und tat den ersten Schritt in Richtung ökologischen Anbau, indem er bekannte Pflanzensaaten in organische umwandelte. Die erste Berührung mit der Welt der biodynamischen Landwirtschaft und dem anthroposophischen Gedanken fand Mitte der 80er in Deutschland statt. Die Umstellung des Betriebes nach dem neu erworbenen Bewusstsein war eine logische Konsequenz daraus. 1991 folgte die Demeter-Verifizierung des Betriebes. Damit ist der Familienbetrieb ein echter Bio-Pionier in Spanien, ebenso wie wir in Deutschland.

In Deutschland war NATURATA Partner der ersten Stunde für Cal Valls. Gemeinsam folgte die Umstellung auf eine biodynamische Wirtschaftsweise in den 80er Jahren. NATURATA half nicht nur bei der Vermarktung der Produkte, sondern kam auch für eine Maschine zur Herstellung von Tomatenmark auf. Cal Valls konnte diesen Kredit in Form von Warenlieferungen langsam zurückzahlen. Die Förderung des Anbaus und der Verarbeitung ermöglicht unserem Partner neue Perspektiven und garantiert NATURATA Tag für Tag Bio-Genuss auf höchstem Niveau.

Verarbeitung frisch vom Feld

Die Tomaten werden bei Cal Valls stets sonnenreif geerntet und direkt verarbeitet. Am Vortag der Ernte werden dazu die Tomatenstauden abgeschnitten, so dass die Früchte über dem „Erntewagen“ von Hand abgeschüttelt werden können. Einzelne heruntergefallene Tomaten werden sogar mit der Hand aufgesammelt.

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Die geernteten Tomaten werden von groben Schmutz befreit und in Kisten zum Produktionsstandort transportiert und sofort verarbeitet. Damit die aromatischen Früchte ihren Geschmack und ihre Inhaltsstoffe behalten, werden sie nach einem traditionellen handwerklichen Verfahren ohne Zusatzstoffe eingekocht. Deshalb schmecken die NATURATA Tomatenprdukte aus Spanien „wie Tomaten frisch eingekocht“, fruchtig und rund im Geschmack. In der Produktion sind in zwei Schichten insgesamts 60 Mitarbeiter beschäftigt.

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Zunächst werden die „geschälten Tomaten“ produziert, denn hierfür müssen die Früchte besonders frisch sein. Dazu werden die Tomaten gereinigt, gewaschen und sortiert – und dann mit Hilfe von Heißdampf und sanfter mechanischer Bewegung geschält. Reste der Schale werden anschließend von Hand entfernt, bevor die Tomaten in Gläser geschichtet, mit Tomatensaft aufgegossen und pasteurisiert werden.

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Für das „Tomatenpüree“ werden die Tomaten direkt nach dem Waschen zerkleinert und durch einen Sieb passiert. Dadurch werden Schalen und Kerne entfernt. Anschließend wird das Püree in einer Vakuum-Anlage bei niedrigen Temperaturen schonend aufkonzentriert und sofort heiß in Gläser abgefüllt. So bleibt der charakteristische fruchtige Geschmack der Tomaten erhalten. Die verschlossenen Gläser werden dann nur nochmals kurz erhitzt und in einem Kühltunnel abgekühlt. Noch weiter aufkonzentriert werden die Tomaten in einer speziellen Maschine für das „Tomatenmark“.

Auch unser Tomatenketchup und unsere Tomatensoßen in der Geschmacksrichtung CLASSICO und ARABIATA werden aus den aromatischen spanischen Früchten hergestellt.                                    

Impressionen von Cal Valls:

Neu im Sortiment: Blume des Öls

06. Mai 2016

Kennen Sie schon unsere neue „Blume des Öls“? Das naturbelassene Premium-Öl erster Güteklasse wird aus besten Bio-Oliven gewonnen und stammt aus einem Projekt in Katalonien, Spanien. Hier wurde einer kleinen stillgelegten Ölmühle wieder Leben eingehaucht, um nach traditionellem Handwerk dieses kostbare Öl zu gewinnen.

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Reines Abtropföl erster Güteklasse

Für das Abtropföl erster Güteklasse werden beste Bio-Oliven der Sorten Arbequina und Empeltre Aragon nach alter Tradition in einer Steinmühle gemahlen. Das aus der entstandenen Maische abtropfende
Öl wird aufgefangen und ungefiltert in Flaschen abgefüllt.
Das Besondere an diesem Öl ist, dass die Oliven zwischen Mahlsteinen vermahlen werden und es nur durch Abtropfen ohne Pressung gewonnen wird. Die geringe Menge Öl, die dabei entsteht, wird als die „Blume des Öls“ bezeichnet. Da das Premium-Öl weder gepresst noch gefiltert wird, behält es seine wertvollen Inhaltsstoffe und seinen besonders intensiven und charakteristischen Geschmack.
Wie auch unsere anderen Olivenöle (bis auf das hoch erhitzbare Oliven-Bratöl) zählt es zur höchsten Güteklasse „nativ extra“. Diese gesetzlich verbindlich geregelte Kategorie für Olivenöle hat die höchsten Ansprüche an Geruch und Geschmack und bürgt für eine besonders schonende Ölgewinnung. Nur Öle, die rein durch mechanische oder andere physikalische Verfahren gewonnen werden, dürfen diese Auszeichnung tragen. Als „Behandlung“ ist nur Reinigen, Dekantieren (Abgießen des Bodensatzes), Zentrifugieren und Filtrieren zugelassen.

Lagerung

Olivenöl sollte nach dem Öffnen dunkel und kühl gelagert und innerhalb weniger Monate verbraucht werden. Wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird, flocken die höherschmelzenden Fettsäuren aus und setzen sich in der Flasche ab (Trübung durch Kühllagerung). Erwärmen auf Zimmertemperatur und kräftiges Schütteln lassen das Öl ohne Qualitätsverluste wieder klar werden.

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Hochwertige Öl-Vielfalt: Unsere Olivenöle

NATURATA bietet neben der Blume des Öls eine Vielzahl von Olivenölen aus verschiedenen Ländern und somit in verschiedenen Geschmacksvarianten an (von mild über leicht bitter bis zu vollfruchtig). Der Geschmack hängt wie beim Wein von der Sorte, dem Anbaugebiet, der Erntezeit und dem Klima ab. Ob Portugal, Italien, Spanien, Kreta … für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Alle Olivenöle von NATURATA sind mit der höchsten Güteklasse ausgezeichnet, werden in einem handwerklichen Verfahren rein mechanisch ohne äußere Wärmezufuhr gepresst und schonend gefiltert (einzige Ausnahme ist das besonders hoch erhitzbare Oliven-Bratöl). Weitere Verarbeitungen finden nicht statt.  Deshalb enthalten unsere hochwertigen,  naturbelassenen Speiseöle auch noch all ihre wertvollen Inhaltsstoffe und ihren arttypischen Geschmack.

Hier finden Sie eine Übersicht über unser Öl-Sortiment. Überzeugen Sie sich selbst von der hohen Qualität, sichergestellt durch langjährige Erfahrung und Kompetenz im biologischen Anbau sowie der Ölgewinnung!

Unser Partner: die Naturata Logistik eG

06. Mai 2016

Die Naturata Logistik eG ist Logistik-Spezialist für Naturkostlebensmittel und unser langjähriger Partner für Lagerhaltung, Logistik und Importabwicklung.

 

Gruppenfoto

Gemeinsame Wurzeln & Werte

Dass beide Unternehmen den Namen NATURATA tragen, ist kein Zufall. Im Jahr 1979 wurde NATURATA als Genossenschaft für den Handel mit Naturprodukten von hauptsächlich Demeter-Verarbeitern und Bioläden aus ganz Deutschland in Lauda gegründet. Das ursprünglich als Großhändler fungierende Unternehmen entwickelte sich stetig weiter und wurde Premium-Naturkost-Markenartikler für Demeter-Produkte mit einem umfassenden Sortiment.

Im Jahr 2000 übersiedelte NATURATA von Lauda nach Grünsfeld und bezog ein neu erbautes, eigenes Gebäude. 2003 wurde dann das aktive Warengeschäft an die heutige NATURATA AG verkauft und NATURATA nannte sich um in die Naturata Logistik eG. Sie konzentriert sich seither auf Logistik-Dienstleistungen für den Naturkostmarkt. Ihr Standort ist in Grünsfeld. Die zentrale Lage an der BAB 81 zwischen Würzburg und Heilbronn ist ein idealer Ausgangspunkt für das EU-weite Engagement.

Das anthroposophisch ganzheitliche Konzept

Der anthroposophische Gedanke und die somit ganzheitliche Betrachtungsweise eines Unternehmens als geschlossenes System spielt bei NATURATA schon immer eine wichtige Rolle. Gesundheit für Mensch und Natur stehen im Vordergrund. Das 1999 erbaute Haupt- und „Vorzeige“-Gebäude der Naturata Logistik eG ist die ökologisch aus Holz erbaute Haupthalle, in der seit Anbeginn die circa 300 Produkte der Naturata AG lagern. Oberstes Gebot war hierbei immer, Energie zu sparen. So wurden mehrere natürliche Kühlmechanismen eingebaut, wie zum Beispiel der Hopfenanbau an den Außenwänden der Halle, Kollektorgräben, Erde und Begrünung auf dem Dach. Damit ausreichend Tageslicht in das Gebäude und vor allem die Büros kommt, wurde mit Lichtbändern gearbeitet.

Foto der Haupthalle

Foto der Haupthalle

Zudem wird der größte Teil des insgesamt im Unternehmen benötigten Stroms durch eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Lagerhallen erzeugt. Auch sonst legt die Naturata Logistik eG stets Wert auf Nachhaltigkeit. So wurde auf dem Gelände bereits – gemeinsam mit der Stadt und dem Naturschutzverein und u. a. im Rahmen des Kinderferienprogramms – ein Biotop mit Streuobstwiesen und Insektenhotels angelegt.

Die Naturata Logistik eG ist übrigens das erste Logistik-Unternehmen mit Demeter-Zertifizierung! Außerdem ist sie EU-Bio und EMAS zertifiziert und bietet Kunden an, den gesamten Abwicklungsprozess CO2-Neutral zu gestalten.

Bild des Biotops

Bild des Biotops

Azubi-Vortrag am Biotop

Azubi-Vortrag am Biotop

Naturata wächst!

Da wir, die NATURATA AG, aber auch die Naturata Logistik eG, ständig wachsen, ist – neben den 3 bestehenden Hallen – bereits eine weitere große Lagerhalle in Planung für die Anfang April der Spatenstich war. Wir freuen uns, die Naturata Logistik eG seit Anbeginn als guten Partner mit den gleichen Wertvorstellungen zu haben und von den Synergieeffekten durch die Bündelung verschiedener Lieferanten der Bio-Branche profitieren zu können.

Spatenstich Neubau 2016

Spatenstich Neubau 2016

Weitere Impressionen:

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Wieder erhältlich: Unser Weizenkeimöl!

06. Mai 2016

Die Nachfrage nach Weizenkeimöl steigt. Zugleich sind Weizenkeime weiterhin nur in relativ kleinen Mengen erhältlich. Und da man bei Weizenkeimen eine nur sehr geringe Öl-Ausbeute hat, ist das Angebot an Weizenkeimöl nach wie vor sehr gering. Deshalb war unser konventionelles Weizenkeimöl längere Zeit nicht verfügbar. Wir freuen uns aber, dass wir Ihnen ab sofort wieder Weizenkeimöl anbieten können!

Warum gibt es so wenig Weizenkeimöl auf dem Markt?

Der Grund dafür ist die geringe Ausbeute bei der Pressung der – sowieso schon knappen – Weizenkeime. Da Weizen hauptsächlich eine Kohlenhydratquelle und keine Ölpflanze ist und nur der winzige Keimling überhaupt nennenswerte Mengen an Öl enthält (etwa 10% Fett im Keimling), braucht man sehr große Mengen an Weizenkeimen für die Ölgewinnung. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Weizenkeime nur kurz gelagert werden können, weil sie rasch ranzig werden. Deshalb ist es nicht möglich, Vorräte anzusammeln, um ausreichende Mengen für die Ölherstellung zu erhalten. Dies macht Weizenkeimöl zu einem der teuersten Pflanzenöle überhaupt. Große Abnehmer an Weizenkeimöl sind auch die Pharma- und Kosmetikindustrie, die sich die guten Inhaltsstoffe zunutze machen.

Warum hat NATURATA kein Bio-Weizenkeimöl?

Wir haben zwar Bio-Weizenkeime im Sortiment, aber kein Bio-Weizenkeimöl. Leider gibt es bisher nicht genügend Weizenkeime aus Bio-Weizen, um daraus ein Öl zu pressen. Oft wird im Biobereich Weizen auch für Vollkornprodukte verwendet, bei deren Herstellung dann gar keine Weizenkeime anfallen, da hier das ganze Korn inklusive Keimling verarbeitet wird. Die Weizenkeime, die es in Bioqualität gibt, werden häufig komplett als Beigabe und Anreicherung von Müslis oder Milchspeisen angeboten.

Wir sind jedoch ständig auf der Suche nach einem Anbieter von ausreichenden Mengen an Bio-Weizenkeimen zur Ölpressung.

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Inhaltsstoffe und Gesundheit

Bemerkenswert ist der außerordentlich hohe Vitamin E-Gehalt in Weizenkeimöl. Pro 100 g Öl liefert es ca. 233 mg Vitamin E und kann daher einen wichtigen Beitrag zur täglichen Ernährung liefern. Zudem weist das Öl hohe Gehalte der mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (Omega 6) und Linolensäure (Omega 3) auf.

Verwendung

Weizenkeimöl eignet sich für die kalte Küche, da bei Hitzezufuhr die meisten der hochwertigen Stoffe verloren gehen. Das delikate und fein „getreidig“ schmeckende Öl verleiht jedem Salat und Dressing, Rohkostgericht und Dip eine individuelle, würzige Note. Lecker schmeckt es auch in Müsli, Quarkspeisen oder Süßspeisen. Es kann nach dem Garen auch Suppen und Saucen zugefügt oder auf noch warme Gemüsegerichte geträufelt werden.

Lagerung und Haltbarkeit

Weizenkeimöl ist aufgrund des hohen Anteils ungesättigter Fettsäuren sehr empfindlich. Öl in noch ungeöffneten Flaschen hält sich bis zu einem Jahr. Geöffnete Flaschen sollten in wenigen Monaten aufgebraucht sein und bis dahin möglichst kühl und vor Licht geschützt gelagert werden.

Wo kann ich das Öl kaufen?

Wenn Sie an unserem konventionellen Weizenkeimöl interessiert sind, nennen wir Ihnen gerne Bezugsquellen in Ihrer Nähe. Natürlich können Sie das Öl auch in unserem Online-Shop bestellen.

Stiftung Warentest: FAIRTRADE ist besonders vertrauenswürdig

06. Mai 2016

Wie fair ist FAIRTRADE wirklich? Kaffee aus Afrika, Kakao aus Südamerika, Tee aus Indien: Die Rohstoffe vieler Nahrungsmittel stammen aus Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen Bauern und Arbeiter oft nicht gerecht entlohnt und Umweltressourcen ausgebeutet werden. Viele Verbraucher greifen deshalb bewusst zu Produkten mit speziellen Nachhaltigkeitssiegeln. Das bekannteste: FAIRTRADE.

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Doch können sich Verbraucher darauf verlassen, dass hinter diesen Logos auch wirklich eine nachhaltige Herstellung steckt? Um das herauszufinden hat die Stiftung Warentest in der aktuellen Mai-Ausgabe der Zeitschrift „test“ sechs solcher Nachhaltigkeitssiegel im Lebensmittelbereich unter die Lupe genommen: das FAIRTRADE Siegel, Gepa fair +, Naturland Fair, Rainforest Alliance Certified, Utz Certified und „Hand in Hand“ von Rapunzel. Neben dem Anforderungsniveau der zugrundeliegenden Standards, der Rückverfolgbarkeit und der Umsetzung der Kriterien wurden auch die Kontrollmechanismen intensiv geprüft.

Im Praxis-Check wählte Stiftung Warentest exemplarisch bis zu vier Produkte je Siegel aus wie zum Beispiel Kaffee, Tee, Kakao und Südfrüchte. Bei diesen Produkten wurde nun gecheckt, ob sie zurück­verfolgt werden können und ihre Kriterien in der Produktion einge­halten werden. Kontroll­berichte, Zertifikate und Verträge wurden von Stiftung Warentest genau geprüft.

Im Bereich Kakao wurden auch Schokoladen geprüft. Hier haben die Prüfer u. a. am Beispiel der NATURATA Chocolat Ganze Haselnuss den genauen Ablauf der Rohstoffe und Produktion untersucht, um eine Aussage über die Glaubwürdigkeit des FAIRTRADE-Siegels zu treffen.

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Wirklich fair: Chocolat Ganze Haselnuss von NATURATA

Nach eingehenden Prüfungen von Unterlagen, Befragungen von Mitarbeitern und Testkäufen kamen die Prüfer zu folgendem Ergebnis: Alle Organisationen konnten zwar hinreichend belegen, dass sie sich für eine sichere Existenz von Bauern in Entwicklungs- und Schwellenländern einsetzen, aber besitzen dennoch eine unterschiedlich hohe Aussagekraft:

Die höchste Aussagekraft bescheinigt Stiftung Warentest dem Siegel Naturland Fair, direkt gefolgt von FAIRTRADE und „Hand in Hand“ mit hoher Aussagekraft.  Nur eine mittlere Aussagekraft haben hingegen die  Rainforest Alliance Certified und Utz Certified.

Das Siegel Gepa fair + wurde übrigens nicht in die Bewertung miteinbezogen, da es keinen eigenen Standard definiert hat, sondern auf den Richtlinien anderer Siegel basiert.

Zum Online-Artikel bei Stiftung Warentest

Zu unsere Schokoladen

 

NATURATA gibt Antwort: Nanu, warum ist der Essig dunkler als sonst?

06. Mai 2016

In letzter Zeit gab es öfter Anfragen zu unserem Bio-Weißweinessig (500 ml). Verwundert haben einige Kunden festgestellt, dass dieser aktuell dunkler ist als im Vorjahr und einen kräftigeren Geschmack aufweist. Warum hat der Essig auf einmal eine andere Farbe und schmeckt anders? Ist er etwa verdorben?

Erstmal können wir Sie beruhigen: Es handelt sich dabei keinesfalls um eine Qualitätseinbuße! Vielmehr ist es ein Zeichen der besonderen Naturbelassenheit. Denn unser Bio-Weißweinessig ist ein Naturprodukt, das nicht geschwefelt wird und, dem auch keine Konservierungsstoffe hinzugefügt werden. Deshalb sind Farbweichungen immer vorhanden – und vollkommen natürlich.

Die Farbe des Essigs hängt zudem auch von den verwendeten Weintrauben ab, so dass auch saisonbedingte und ernteabhängige Faktoren eine Rolle spielen. Schließlich bildet der Wein die Grundlage des Weinessigs. Dabei gilt übrigens folgende Faustregel: Je edler der Wein, desto köstlicher der Weinessig, da sich das Weinaroma auf den Essig überträgt. Deshalb kommen bei uns nur beste Bio-Trauben in die Flasche, die ein volles Aroma besitzen.

Rotweinessig und Weißweinessig von NATURATA, demeter und kBA

NATURATA-Weinessig in zwei Qualitätsstufen

Ob rot oder weiß: unsere Weinessige erhalten Sie in zwei Qualitätsstufen: in Bio- sowie höchster Demeter-Qualität. Der leichte Weißweinessig schmeckt mildsäuerlich und ist ideal für Vinaigrette oder zu leichten Fisch-, Geflügel- oder Gemüsegerichten. Der fruchtigsäuerliche Rotweinessig eignet sich zum Verfeinern von Marinaden, Wild-Gerichten und dunklen Saucen.

Sowohl die Bio- als auch die Demeter-Variante stammen aus der italienischen Provinz Modena und werden auf schonende Weise ohne jegliche Zusatzstoffe hergestellt – natürlich aus ungeschwefelten Trauben.

Hier geht es zu unserem Essig-Sortiment.

 

Die Anfänge von NATURATA

24. März 2016

40 Jahre NATURATA:
Vom Biopionier der ersten Stunde zum Erfolgsunternehmen

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie NATURATA entstanden ist? Heute wollen wir eine kleine Zeitreise mit Ihnen machen und Ihnen von unseren Anfängen erzählen.

1976: Geburt der NATURATA-Idee

Schon 1976 reifte die Idee heran, die Naturkosteinzelhändler zuverlässig mit hochwertigen Lebensmitteln in Bio- und Demeter-Qualität zu versorgen – die Geburtsstunde von NATURATA. Doch wie kam es eigentlich dazu? Nun, die in der „68er Zeit“ neu gegründeten Naturkostläden stellten bald fest, dass sie alleine von der Produkt-Vermarktung regionaler Bio-Landwirte nicht existieren können und versuchten ihr Angebot auszuweiten. Aus diesem Bedürfnis heraus entstanden die ersten Großhandels- und Import-Unternehmen und so auch NATURATA.

Daniel Trenkle, damaliger Inhaber des Naturkostladens „Grüne Erde“ in Stuttgart, und Jochen Robrand, ebenfalls Inhaber eines Naturkostladens, kamen auf den Gedanken, einen gemeinsamen, separaten Großhandel  zwischen Stuttgart und Würzburg zu gründen – mit anthroposophischem Background. Deshalb sah man sich nach passenden Geldgebern um, sowie nach Bio-Landwirten und Naturkostläden der Region. Die NATURATA-Idee war geboren, die  drei Jahre später zur Gründung des Unternehmens NATURATA eG führte.

Unabhängig  davon wurden einige NATURATA-Naturkostläden gegründet. Diese wirtschaftlich unabhängigen Firmen schlossen sich in einem  „NATURATA-Arbeitskreis“ zusammen und der Name NATURATA wurde rechtlich geschützt. Auch aus diesem anthroposophisch geprägten Kreis kam eine starke Unterstützung zur Gründung einer eigenen Naturata-Großhandels-Genossenschaft.

Unser erster Firmensitz

Unser erster Firmensitz  in Lauda-Königshofen (vorne Büro, hinten Lager und Produktionsräume) An der Stelle des Kreuzes wurde 1987/88 eine zweite Halle ergänzt.

 

Ein paar Bilder von den Anfangsjahren:

Anfangsjahre_NATURATA_Fuhrparkleiter+Team

Das damalige Fuhrpark-Team

1Anfangsjahre_NATURATA

Gründung als assoziative Genossenschaft

Im Herbst 1978 fand das erste Treffen zur Gründung statt und im Frühjahr 1979 wurde die NATURATA eG dann in Lauda-Königshofen laut Satzung als „assoziative Großhandelsgenossenschaft der Erzeuger, Händler und Verbraucher“ ins Leben gerufen. Die gewählte Rechtsform der Genossenschaft mit assoziativer Wirtschaftsweise geht auf die Lehren und Gedanken Rudolf Steiners zurück, auf denen NATURATA basiert. Dieser bevorzugte die kooperative Wirtschaftsform, da er sie als überlegen und zukunftsfähiger betrachtete. Denn gemäß Steiner ist das kapitalistische Konkurrenzdenken in der Wirtschaft letztlich immer schädlich für die Gemeinschaft.

Als assoziative Großhandelsgesellschaft belieferte NATURATA zunächst ausschließlich Mitglieder der Genossenschaft. Die Geschäftsführung erfolgte per Mehrheitsentscheidung durch den Vorstand, der laut Satzung aus mindestens zwei Mitgliedern bestand (zu Beginn Daniel Trenkle und Jochen Robrand) und vom Aufsichtsrat bestellt wurde.

NATURATA Assoziative Genossenschaft - Entscheidungsstrukturen

Entscheidungsstrukturen der assoziativen Genossenschaft (Plakat, das damals auf der Messe Müsli aushing, der Vorläufer-Messe zur Biofach)

Bald schon stellte sich aber heraus, dass es nicht zielführend ist nur die Genossenschaftsmitglieder zu beliefern. Die Geschäftsbedingungen wurden geändert und es wurde beschlossen, zukünftig alle Naturkostläden bundesweit zu beliefern. Obwohl diese strategische Entscheidung zu Konflikten im Vorstand führte, erwies sie sich als richtig und das Unternehmen konnte erfolgreich wachsen.

Anfangs-Sortiment & Entwicklung in den ersten Jahren

NATURATA belieferte die Naturkostläden nicht nur mit bestehenden Produkten, sondern entwickelte solche bald auch selbst, denn auf dem noch jungen Markt waren Ende der 70er-Jahre kaum Produkte in Bio-Qualität erhältlich. Zu Beginn führte das Unternehmen deshalb auch zusätzlich viele „Reform-Produkte“ wie zum Beispiel Hefeflocken und auch (wie fast alle Naturkost-Großhandelsunternehmen dieser Zeit) konventionelle Produkte wie Ahornsirup, getrocknete Bananen oder Getreidekaffee.  Dazu ist zu erwähnen, dass es zu dieser Zeit auch noch gar kein wirklich klares Begriffsverständnis von „Bio“ gab. Zwar gab es bereits die Anbauverbände „Demeter“ und „Bioland“ (und ähnliche Verbände in anderen Ländern) und ab 1980 auch  sogenannte „Basis-Standards für Bio“ der IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movement, der Weltdachverband der ökologischen Anbauverbände). Was man aber genau unter „Bio“ versteht und was nicht, musste erst noch klar abgegrenzt werden. Erst als ein paar Jahre später das Qualitätsinstitut als zusätzliche Kontrollinstanz neu dazu kam,  begann sich die Bio-Szene zu konsolidieren. Hier leistete NATURATA echte Pionierarbeit und sprach mit zahlreichen Landwirten, Herstellern und Interessierten, die sich für die Entwicklung des Bio-Marktes engagierten.

Ahornsirup, Öle und sämtliche Trockenprodukten füllte NATURATA selbst ab, da es diese Produkte im Import nur palettenweise als Fass- oder Sack-Ware gab. Dazu kamen dann noch drei eigene Müsli-Sorten, die in einem Art Mischer aus Edelstahl gemischt und in Tüten abgepackt wurden. Dennoch verstand sich das Unternehmen nicht als „Hersteller“ im eigentlichen Sinn. Die drei Räume, in denen das mit viel Handarbeit bewerkstelligt wurde, nannte man intern die „Abpackerei“. Neben diesen Produkten handelte NATURATA noch mit Artikeln, welche sie von andern fertig verpackt für sich produzieren ließ wie zum Beispiel Vollkorn-Teigwaren.

 

Bilder von der Müsli-Abfüllung:muesli2

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Auch Krisen galt es in der bewegten Vergangenheit von NATURATA zu meistern. Doch auch diese Herausforderung konnten wir bestehen. Nachdem 1981/82 die Umsatzzahlen einbrachen, wurde die regionale Belieferung des Einzelhandels, die Produktion sowie sämtliche Abfüll-Aufgaben u. ä. ausgelagert. Fortan konzentrierte sich die Firma auf  die Kernaufgabe „Markenartikler“ und konnte bald wieder optimistisch in die Zukunft schauen. Dank neuer Geldgeber und erfolgreichen Verhandlungen mit Lieferanten wurden bereits im Jahr 1991 die  Planzahlen deutlich übertroffen und es ging in allen Bereichen aufwärts.

NATURATA heute

Seit 1976 die NATURATA-Idee entstand, sind wir stetig gewachsen. Heute ist die Naturata AG ein führender international tätiger Anbieter von Lebensmitteln aus biodynamischer und biologischer Erzeugung. Unter der Marke NATURATA sind rund 300 Produkte in Premium-Qualität im Angebot. Unser Unternehmenssitz ist mittlerweile in der Schillerstadt Marbach am Neckar, seitdem wir 2012 aus Murr umgezogen sind.

NATURATA Firmengebäude in Marbach am Necka

Firmengebäude in Marbach am Neckar

Zwar haben sich in 40 Jahren Unternehmensgeschichte die Dimensionen geändert, nicht jedoch unsere Ideale und Ziele. Wie zu Beginn geht es uns darum, Erhalt und Ausbau eines gesunden Miteinanders von Mensch und Umwelt zu fördern. Im gesamten Wertschöpfungsprozess legen wir viel Wert auf nachhaltiges Wirtschaften und setzen uns für die Förderung sozialer, umweltorientierter Themen ein. Wichtig ist uns vor allem, auch zukünftig die Bio-Szene aktiv mitzugestalten und durch intensive Projektarbeit den biodynamischen Anbau weiter zu fördern.

Unseren Erfolg haben wir vor allem unseren Kunden zu verdanken. Dafür möchten wir uns bedanken – und sie auch weiterhin mit leckeren, ökologisch und sozial verträglich erzeugten Lebensmitteln versorgen.

Teamfoto NATURATA 2015

Teamfoto NATURATA 2015

Unsere Lieblingsprodukte

24. März 2016

Welche NATURATA-Produkte verwenden eigentlich die NATURATA-Mitarbeiter selbst am liebsten und intensivsten? Hier verraten wir unsere Lieblingsprodukte:

Liane-Maxion

Bekommt Liane Maxion (Vorstand) Lust auf etwas Süßes, greift sie am liebsten zur Chocolat Ganze Haselnuss. „Warum? Ganz klar: Ich liebe den herrlich zarten Schmelz und die knackig frischen Nüsse!“.

Michaela-Schon

Ab März im Handel erhältlich und schon jetzt das Lieblingsprodukt von Michaela Schon (Vertrieb): der Lupinenkaffee Instant. „Eine wirklich tolle koffeinfreie Alternative zu herkömmlichem Bohnenkaffee!“

Armin-Breitenbach

Armin Breitenbach (Vertrieb) bevorzugt den aromatischen  Dinkelkaffee Instant und ergänzt: „Damit ist Kaffeegenuss zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich!“

Xenia-Klaedtke

Wenn Xenia Klädtke (Einkauf, Produktmanagement) etwas anbrät, nutzt sie dazu am liebsten das NATURAVIT Kokosfett: „Ein super Brat- und Frittierfett, das man für alle möglichen Gerichte verwenden kann, da es kein Kokosaroma hat und hoch erhitzbar ist!“

Anja-Wormeck

Anja Wormeck (Export) mag hingegen besonders den Ahornsirup Grad C aus Kanada. „Das kräftige Aroma passt perfekt zu Pancakes zum Frühstück!“

Nicole-Klugkist

Nicole Klugkist (Produktmanagement) greift am liebsten zur Crema con Aceto Balsamico di Modena. „Cremig mild und super lecker – ideal für Toppings auf Desserts oder Pasta! Außerdem eignet sich die Crema auch perfekt für schöne (und gleichzeitig essbare) Deko.“

Jasmin-Mink

Jasmin Mink (Produktmanagement) verfeinert ihr Pfannengemüse am liebsten mit dem exotischen Mango Chutney. „Das verleiht dem Gemüse eine fruchtig-scharfe Note. Sehr lecker!“

Natasa-Nikolic

Unsere neue Mitarbeiterin Natasa Nikolic  (Stellvertretende Einkaufsleitung) entscheidet sich für unsere Dinkel-Penne. „Besonders toll finde ich, dass es sich bei den Dinkel-Nudeln von NATURATA um ein komplett regionales Produkt handelt, da der Anbau und auch die Weiterverarbeitung in Baden-Württemberg stattfinden. Außerdem schmecken sie toll und haben eine prima Konsistenz!“

Petra-Pupli

Petra Pupli (Einkaufsleitung) ist hingegen restlos überzeugt von der würzigen Grillsauce African Spirit: „Das ist die weltbeste Grill- und Würzsauce!“

Stephanie-Schulz

Stephanie Schulz (Marketing) macht sich gerne einen Salat – mit dem Condimento Bianco, denn dieser ist „samtig süß und ganz mild und passt immer!“ Wichtig ist ihr als Veganerin auch, dass der Condimento wie alle Essige von NATURATA ganz ohne tierische Stoffe hergestellt wird, was ansonsten nicht immer der Fall ist.

Petra-Schwarzer

Lust auf etwas zu Naschen? Dann steht bei Petra Schwarzer (Qualitätssicherung, Qualitäts-/Umweltmanagement) die Edelvollmilch Ecuador an erster Stelle. Denn die zartschmelzende Versuchung ist „einfach nur lecker!“

Bernd-Ruehle

Das Lieblingsprodukt von Bernd Rühle (Leitung Vertrieb & Export) ist die Blume des Öls (hier bereits im neuen Design abgebildet). Warum? „Weil es ein Grinsen ins Gesicht zaubert, so lecker ist es!“

Pedro-Fernandes

Pedro Torres Fernandes (Kaufmännische Leitung) gibt dem Olivenöl nativ extra aus Portugal den Vorzug. „Das Öl des Olivenguts „Risca Grande“ kommt nicht nur aus meiner Heimat, sondern schmeckt auch schön intensiv fruchtig. Am liebsten esse ich es zu Salat.“